Der Maler Rich-Art-Wrede
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Weser-Kurier v. 11.2.2012
 

Weser-Kurier v. 1.2.2012

              „Richard Wrede stellt im Haven Höövt maritime Ölgemälde aus“


… Die Aussicht auf die historischen Schiffe im Vegesacker Hafen hat Richard Wrede sofort begeistert: „ich war gleich angetan von der Kulisse für meine Bilder“. Unter geblähten braunen Segeln bahnt sich das italienische Segelschulschiff seinen Weg durch den Ärmelkanal, im Hintergrund leuchten die Kreidefelsen von Dover. Wrede malte das Motiv zur „Sail“ 2010 in Bremerhaven. Er  überreichte  dem Kommandanten dort sein Werk. 

…malt er jedes Motiv zweimal. Ebenso die „Queen Mary 2“ . Ihre Ankunft 2007 im Hamburger Hafen hat Wrede nach einem Zeitungsfoto im Weser-Kurier in Öl festgehalten. Das Zwillingsbild hängt heute an Bord des Luxusliners. Besonders stolz ist der Künstler, der seine Bilder mit dem Label „Rich-Art-Wrede“ versieht,  dass ein weiteres Bild der „Queen Mary 2“ seit 2010 im Internationalen Maritimen Museum  Hamburg  seinen Platz gefunden hat. …Die Bilder sollen das Unterbewusstsein des Betrachters ansprechen“, sagt der Maler. Die Atmosphäre eines Augenblicks will er wiedergeben. Der Himmel etwa ist für ihn als Stimmungsträger besonders wichtig. Diffus flirren soll er, wie im Licht der Abendsonne an der Seebrücke in Ahlbeck im gleichnamigen Bild. Unzählige Pinselstriche in pastelligen Farben wirbeln hier auf der Leinwand...

Gabriela Keller 




"BLV" / Wochenzeitung Blumenthal, Lesum, Vegesack  v. 8.2.2012

 

„Kunstschaufenster im Haven Höövt zeigt maritime Ölbilder von Rich-Art-Wrede“

 

…Der Maler Rich-Art-Wrede hat eine besondere Beziehung zu Häfen, Schiffen und dem Meer….…Einige seiner Bilder hängen in Museen und befinden sich im Besitz von Reedereien….…Durch seinen mehrschichtigen Farbauftrag bekommen die Bilder Tiefe und plastische Wirkung…wird der Künstler seine Ausstellung begleiten…  




Weser-Kurier von 15.3.2010                   

VON ANDREAS BECKER

Oberneuland. Künstler sind ständig auf der Suche nach Inspirationen, und Richard Wrede macht da keine Ausnahme. Auch beim Lesen des Weser-Kuriers hält der Künstler die Augen die Augen offen nach Bildmotiven, die er später in Öl verewigen kann.

Einige Male ist er dabei schon fündig geworden. Bilder mit Motiven von der „Sail“-Großveranstaltung oder der „Queen Mary 2“ sind nach Fotos aus unserer Zeitung entstanden.

„Die Fotos sprechen mich an. Dann archiviere ich die Seite für später, und irgendwann nehme ich mir die Fotos wieder vor und fange an zu malen“, schildert Wrede den Entstehungsprozess seiner Bilder. Zwei Motive haben es ihm besonders angetan: Maritimes und Landschaften.

Besonders stolz ist er darauf, dass eines seiner Gemälde – die Queen Mary 2 beim Eindocken – unlängst in die Sammlung Peter Tamm im Internationalen Maritimen Museum Hamburg aufgenommen wurde. „Das ist eine große Anerkennung meiner künstlerischen Arbeit“, sagt er stolz.

Künstlerischer Spätstarter

Bemerkenswert ist dies auch deswegen, weil Richard Wrede künstlerisch ein Spätstarter ist. Mit dem Malen angefangen hat er erst 1996 im Vorruhestand. Anfangs belegte er Kurse …, aber die meiste Zeit arbeitete er als Autodidakt und eignete sich verschiedenste Maltechniken an. „Ich war schon immer sehr an Kunst interessiert. Als ich anfing, selbst zu malen, stellte ich fest, dass es mir leicht von der Hand ging“, sagt Wrede. Eine erste Ausstellung, bei der er zwei Drittel seiner Bilder verkaufen konnte, bestärkte ihn in dem Wunsch, sich professionell als Maler zu betätigen.

Anfangs fühlte sich der gebürtige Bad Pyrmonter hauptsächlich von Landschaftsmotiven angezogen. Besonders viel Wert legt er auf die Darstellung des Himmels. „Wer den Himmel beherrscht, kann im Grunde alles malen. Wenn der Himmel stimmt, hat das Bild eine Ausstrahlung“, ist er überzeugt. Der Betrachter müsse vor allem die Atmosphäre in den Werken spüren.

Als malerisches Mittel setzt der Künstler bewusst das Unvollendete, Diffuse ein, um die Betrachter zu fesseln. „Das Auge ist aufgefordert, genau hinzusehen“, erklärt Wrede.

Mittlerweile hat er sein Repertoire deutlich erweitert. Neben Landschaften und vielen maritimen Motiven sind Porträts entstanden, aber auch Stadtansichten, Stillleben und Akte. Außerdem hat er rund 40 Bilder mit Bremer Motiven gemalt, unter anderem die Schlachte, die Alte Weserbrücke, Ansichten aus dem Bürgerpark und vom Winter am Hollerdeich – dazu touristische Klassiker wie den Marktplatz und den Roland. 

Richard Wrede ist ein schneller Maler. Im Atelier im Dachgeschoss seines Hauses steht ein Schrank, der voller Bilder ist. Rund 200 sind es inzwischen geworden, was allerdings auch daran liegen kann, dass der Künstler jedes Bild zweimal malt. „Eins behalte ich, weil ich Probleme habe, mich von meinen Bildern zu trennen“, sagt er.

Üblicherweise arbeitet er parallel an mehreren Motiven. „Das geht mit Unterbrechungen, bis das Bild fertig ist“, beschreibt er seinen Arbeitsstil. In der Regel dauert es vier Wochen, bis ein Werk beendet und der Künstler zufrieden ist.

Am liebsten malt er in Öl, „weil man da noch Änderungen vornehmen kann“. Dass ihm irgendwann die Motive ausgehen könnten, befürchtet Richard Wrede nicht. Denn in der Zeitung findet der Künstler immer wieder Nachschub.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rich-art-wrede. de


 

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Zevener Zeitung v. 25.6.2005 




Thomas Werner (Mitte) übergab anläßlich der Ausstellungseröffnung gestern nachmittag einen Bildband an den Heimatvereinsvorsitzenden Matthias Schulz. Links steht der Künstler Richard Wrede.

Text:   

.... Der Bremer Maler Richard Wrede ... hat nach seiner Pensionierung angefangen zu malen. Sein Schwerpunkt: Landschaften, maritime Bilder und Stillleben. Seine Bilder sind sehr stimmungsvoll und zeigen unsere schöne heimische Landschaft....

"Als Betrachter weiß man im Bruchteil einer Sekunde, ob einen ein Bild anspricht und man tritt sofort in einen Dialog mit dem Bild. Das Auge prüft den Hintergrund und sieht sofort, ob das Bild Ausstrahlung hat", sagt Richard Wrede. Und seine Bilder haben Ausstrahlung. "Das Auge muß immer suchen im Bild. Das ist ein Prozeß, der nie zu Ende kommen darf." 


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Wümme-Zeitung v. 27.6.2005




...  zogen die zahlreichen Ölmalereien des Bremers Richard Wrede, die die Wände des Raumes füllten, den Blick auf sich. Landschaften, Maritimes, Aktdarstellungen und Stillleben waren zu entdecken. In den klein- und mittelformatigen Kompositionen standen weniger die Formen, vielmehr die Stimmungen im Mittelpunkt. Eingefangen wurden sie in lichtdurchfluteten Landschaften in hellen, lichten Farben. Mit leichtem Pinselstrich, skizzenhaft, hat der Maler die unterschiedlichen Momente treffend eingefangen. Wie zum Beispiel die Fahrradfahrt einer Frau durch goldgelbe Kornfelder.

In seinen Arbeiten ließ sich der Bremer Maler jedoch nicht allein von der Natur inspirieren, auch die künstlerische Auseinandersetzung mit Werken berühmter Maler reizte ihn. Die kleine Werkschau zeigte ... auch Reproduktionen von Arbeiten von Paula Modersohn-Becker.  

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Von unserer Mitarbeiterin

Katrin Schmiedekampf



Wenn Richard Wrede in seinem Atelier sitzt und malt, arbeitet er meist an vier oder fünf Bildern gleichzeitig. Er probiert verschiedene Techniken und Untergründe aus und lässt sich für jedes einzelne Bild viel Zeit. Während die Ölfarbe auf einem Bild trocknet, malt der Bremer an einem anderen weiter. Wie lange es dauert, bis ein Werk schließlich fertig ist, kann er nicht sagen. „Ein Bild muß sich entwickeln, das ist keine Fließbandarbeit", erklärt der 60-Jährige seine Arbeitweise. In seinen Bildern möchte er vor allem Stimmungen der Landschaft einfangen.

Seine jüngsten Werke: Van Gogh Repro- duktionen, die er vor kurzem beim Kunst- handwerkermarkt im World Trade Center ausgestellt hat. „Die Bilder kamen gut an", konnte Wrede während des Marktes feststellen, „die Leute blieben stehen und sahen sich einzelne Motive, wie zum Beispiel den Sämann, lange an."

Beleidigt ist der Oberneulander nicht, wenn er gefragt wird, warum er die berühmten Werke von van Gogh nachmale. Jeder Künstler reproduziere Bilder, übernehme Techniken anderer und verfeinere diese auf seine Weise, erklärt Wrede dazu. Sich an die Werke von van Gogh heranzutrauen, zeuge sogar von einem gewissen technischen Niveau. Und auf diesem befindet sich der Bremer Künstler, der erst seit sechs Jahren malt, inzwischen auch.

Warum Wrede erst so spät mit der Malerei begann: Während er berufstätig war, hatte er einfach keine Zeit dazu. Zwar nahm der schon damals sehr kunstinteressierte Bremer sich - besonderes wenn er Aussstellungen besuchte - oft vor:"Irgendwann fange ich selbst an zu malen". Doch erfüllen konnte er sich diesen lange gehegten Traum erst, als er in in den Vorruhestand trat: Er belegte Kurse, um Grundkenntnisse der Malerei zu bekommen. Durch eigenes Experimentieren verfeinerte er das Gelernte, schaute Bilder in Museen genau an und versuchte, den besonderen Pinselstrich und andere Techniken in seinen eigenen Bildern zu übernehmen.

„Am liebsten male ich den Himmel", erzählt Wrede. Doch diesen richtig zu treffen, sei nicht leicht. „Wenn man das Bild betrachtet, muss man die Luft darin fühlen", erklärt der 60-Jährige die Schwierigkeit bei der Darstellung des Himmels. Ansonsten malt er gern von Licht durchflutete Landschaften. Und die Schlachte, die er häufig besucht. Leinwände, Farbe, Pinsel und weitere Utensilien, die der Bremer zum Malen braucht, finanziert er vom Erlös seiner Bilder, die sich inzwischen gut verkaufen.


                                           WESER - KURIER v. 14.11.2002

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WESER - KURIER v. 18.7.2002                                          
 
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